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Ab sofort ist das neueste - Video online!!

 

 

 
 

 

News vom Rabe-Fox

„Aufmotzen“ des RaBe-Fox

 

Jetzt, da die ersten warmen Sonnenstrahlen nicht nur das Ennstal sondern auch meine klammen Finger wieder auftauen lassen, werden bei mir (modell)fliegerische Frühlingsgefühle akut und somit der Drang an den Steuerknüppeln meines Senders herumzuzerren um damit ein Fluggerät auf funkferngesteuerte Art und Weise der Gravitation trotzen zu lassen stark spürbar.

Vorausschauenderweise habe ich schon im Herbst des 11er-Jahres damit spekuliert, dass dieser Zeitpunkt so sicher wie das Amen im Gebet kommen wird. Also wurde in den folgenden langen, finsteren und zum Teil doch recht „frischen“ Winternächten und auch –tagen des angehenden 12er Jahres in meiner Werkstatt eifrig gesägt, gebohrt, geschliffen (auch geflucht) und was weiß ich noch alles für Arbeiten erledigt. Neben der Herstellung einiger KTWs war die Hauptaufgabe meine RaBe-Fox zu modifizieren. Leser, welche den Flieger kennen, werden jetzt vielleicht fragen: „….was gibt´s da noch zu modifizieren?“ Nun, flugtechnisch eigentlich nicht viel. Aber wie die letzten Starts gezeigt haben bestand vor allem für das Handling in der Startphase noch Verbesserungsbedarf. Der Grund dafür sei hier im Groben umrissen.

 

Alsdann, die Theorie schaut bekanntlich so aus:

 

KTWs haben ja allgemein die Unart, dass sie einen Flieger beim Anrollen auf die Nase drücken. Gute – wenn nicht sogar die beste – Abhilfe gegen diesen Effekt bildet idR ein T-Leitwerk. Da hier das Höhenruder vom KTW-Luftstrahl direkt angeblasen wird und damit auch beim Stillstand des Fliegers am Boden die Wirksamkeit des Ruders schon gegeben ist. Man kann also anhand von „Ziehen“ am HLW den Drang auf die Nase zu gehen schon teilweise – idealerweise auch ganz – eliminieren. Es begibt sich allerdings so, dass die Fox ein „Standart“ - Leitwerk ihr Eigen nennt. Und diese LW-Bauweise ist die ungünstigste Bauart für ein HLW in Bezug auf das og Problem. Es wird nur sehr mangelhaft bzw. so gut wie gar nicht vom KTW-Luftstrahl angeblasen und kann somit auch nicht wirksam werden.

Theorie aus

 

Da die ersten Flüge auf einer Asphaltpiste durchgeführt wurden, war dieses Problem noch nicht so kritisch. Auf unserer Graspiste allerdings kam auch noch das rel. kleine Hauptrad als zusätzliches Erschwernis dazu. Eine Modifikation des Fox war demnach angesagt.

 

Gleich vorweg: Nein - die Fox hat jetzt kein T-Leitwerk bekommen!wink

 

Die wichtigsten Um- und Anbauten waren demnach:

 

  • Einbau eines Bugrades mit der daraus resultierenden geänderten Anlenkung der Schleppkupplung
  • Einbau eines größeren Hauptrades
  • Neue Seitenruder Anlenkung

 

 

Die SR-Anlenkung:

 

Lt Bausatz von Reichard habe ich das SR über den mitgelieferten Bowdenzug angesteuert. Diese Ausführung hat mir aber nicht zugesagt. Darum wurde das SR-Servo nach hinten in die SR-flosse gebaut und mittels 3mm Kugelköpfen das SR angelenkt.

 

Und somit ist die Anlenkung spielfrei...

 

Einbau Bugrad:

 

Ein Bugrad hat den Vorteil, dass die Nase des Seglers nicht auf die Unterlage gedrückt wird und somit der Flieger nicht zu stark abgebremst wird. Auch das Spurhalten beim Start wird deutlich verbessert - vorausgesetzt die Räder wurden "in der Flucht" eingebaut cheeky. Darum sind Modelle à la DuoDiskus, Arcus, ASK21/23, G103TwinAcro etc. – also Modelle mit Bugrad UND T-Leitwerk - ideal zum Betrieb mit KTW.

 Der Reichard-Bausatz des Pinocchio soll ja dem Original von Dietmar Polls Long Fox Pinocchio nachempfunden sein. Da das Modell aber „nur“ einen (leicht veränderten) Fox – Rumpf besitzt, fehlen einige originalgetreuen Details. Dazu zählt uA ein Einziehfahrwerk ohne Anformung und das von Poll im echten Flieger eingebaute Bugrad. Aus diesem Grund hatte ich auch keinerlei Bedenken in meiner Fox ein zusätzliches Rad zu installieren. Dies ist ganz einfach zu erledigen, dachte ich. Tja – falsch gedacht. Denn ich habe die Rechnung ohne meine Schleppkupplung gemacht. Diese habe ich beim Bau des Modells auf der Rumpfunterseite, ca. 8cm vor dem vorderen Rand des Kabinenhaubenrahmens, eingebaut und mit einem Servo über ein biegesteifes Stahlseil mittig entlang des Rumpfbodens angelenkt. Und genau dieses Seil war mir für das Bugrad im Weg. Da die SK bis dato nie Verwendung fand dachte ich, ich lass sie einfach weg. Habe aber dann doch entschieden, dass eine Schleppkupplung kein Fehler wäre und mir damit eine Menge unguter Arbeit eingefangen. Dafür ist der Flieger jetzt wieder mit allen „Spompanadeln“* ausgestattet.

*) zu Deutsch: Finessen;-)

 

so lugt also das Bugradl aus´m Rumpf

 

 

Jetzt, nach Fertigstellung, schaut die Fox, zumindest im Bugbereich, irgendwie wie eine Mischung aus einer ASK21, der Long Fox Pinocchio und eben der MDM Fox aus.

 

Nun bleibt mir nur noch die Option „Abwarten und Tee trinken“. Denn mit Testen schaut´s zZ schlecht aus da wir im Ennstal noch tief verschneit sind. Das gibt mir allerdings auch wieder die Möglichkeit einige schöne Frühlingsschitouren zu machen und dabei kann ich gleichzeitig wieder Hangflugmöglichkeiten ausspionieren. Kein Schaden wo nicht auch was Gutes dabei ist, sagt ein Sprichwort.

 

stay tuned...

 

Neues RaBe-KTW für´s neue Jahr...

Das neue

ist da!

 

Aufgrund einer Anfrage habe ich mich dazu aufgemacht um auf Basis meiner bewährten 14"-Mechanik eine Maßanfertigung zu konstruieren.

Herausgekommen ist dabei ua die grundlegende Änderung der Lage des Spindelmotors. Dieser sitzt jetzt am heckseitigen Ende des Grundgestelles.

Der Spindelmotor ist jetzt heckseitig montiert                         Eingefahren ist die Mechanik nur 9cm hoch

 

Durch diese Maßnahme ist die Gesamtlänge des KTW geringfügig (um ca. 3cm) größer geworden.

 

Die Vorteile dieser Neukonstruktion:

 

  • die Mechanik kann ca. 6cm weiter Richtung Bug montiert werden
  • ideal für Modelle mit wenig Platz Richtung Kabinenhaube (Steckung/Holmbrücke, Einziehfahrwerk etc.)
  • die Einbaumaße bleiben weitgehend ident mit der orig. Konstruktion
  • die Maße der Rumpföffnung bleiben gleich
  • es können Outrunner-Motoren mit einem max. DM von 50mm montiert werden

 

Näheres dazu und anderen Neuerungen gibt´s in Kürze unter "Klapptriebwerk" zu lesen!!

 

 

 

ASK 23 mit RaBe-KTW die 2.

Aktualisiert am 22.02.2012

Ein neues Modell der Reihe

ist am Start!

 

Nachdem die erste ASK 23, Spw. 4,2m und mit einem Abfluggewicht von 9kg

ein volle,r Erfolg wurde ist in Kürze eine zweite baugleiche ASK verfügbar!

 

 

 

 

Diese Modell wird bis auf Empfänger komplett flugfertig verkauft!

Mehr Infos unter: info@alpinflieger.at

 


 

Neues Hangflugabenteuer

...was ich letztens auf der Planai wieder erlebt habe lest ihr HIER

Mein neues Projekt

 

 

 

03.2011

News zum Fox:

 

Z. Z. sind die wichtigsten Arbeiten am Fox erledigt. Die eingeharzten Spanten für das KTW sollten eigentlich einen uneingeschränkten Kunstflug mit Triebwerk ermöglichen.

 

Als nächstes steht der Einbau des KTW am Programm.

Meine Antriebskomponenten sind alle vorhanden aber ich habe im Winter einige Modifikationen am Triebwerk vorgenommen. Deshalb wird mir von Dirk Merbold, von , seine neueste KTW-Steuerung an mein KTW angepasst.

 

In der Zw.zeit werde ich versuchen den Antriebsakku, 6s Lipo. so einzubauen, dass ich kein zusätzliches Trimmblei brauche. Auch der E-Akku will noch entsprechend eingebaut werden.

 

Das komplette KTW inkl. Regler, Steuerung, Antriebsakku und E-Akku wird ca. 1,8kg wiegen.

Die 7kg - Grenze für den Fox, all-inklusive, scheint daher sehr realistisch zu sein.

 

Ich habe auch die Leistung meiner Antriebskomponenten errechnet. Hierzu gibt es ein wunderbares Tool im Internet.

 

HIER  kann man ganz einfach sämtliche Parameter seines elektrischen Antriebssetup´s ausrechnen.

 

Meine Antriebskomponenten sind:

 

Antriebsmotor: Turnigy SK 4260-05 500KV, 1440W

Antriebsakku: Flightmax Lipo, 6s, 5Ah, 30C

Regler: Turnigy Plush 80A

Luftschraube: Aeronaut 14/8

 

Lt. diesem Calculator bekomme ich mit meinem SetUp einen Standschub von ca. 6kg!

D.h. ein Verhältnis von Fluggewicht zu Schub von 1 zu 0,86. Zumindest rechnerisch schaut das schon mal gut aus.

Alles weitere werden die ersten Feldversuche zeigen.

 

Update folgt....

 

 


 

 02.2011

Mein neues Projekt, der Fox powered by 

 
 
Das Triebwerk funktioniert im normalen Segelflugbetrieb tadellos.
Um mein RaBe-Klapptriebwerk auf Herz und Nieren zu überprüfen folgt jetzt der Einbau des KTW in einen Kunstflugsegler.
 
Als „Testflugzeug“ habe ich meinen Fox ausgewählt.
Hierbei handelt es sich um den LONG FOX PINOCCHIO von Reichard.
Mit einer Spannweite von 3,5m ist der Segler wie gemacht für den Einbau des Triebwerkes. Der Rumpf bietet ca. 2 – 3mal so viel Platz wie der meiner DG600. Auch gewichtsmäßig werde ich wohl unter 8kg Fluggewicht bleiben.
 
Gleich beim ersten Anschauen des Rumpfes ist mir aufgefallen dass es schwieriger sein wird bei einem Modell wie der Fox das KTW einzubauen.
 
Der Grund dafür:
 
Zwar ist im Rumpf Platz Ende nie aber wie bei vielen Doppelsitzern reicht die Kabinenhaube sehr weit zurück. Im Falle der Fox bis hinter die Steckung. D.h. ich muss das Triebwerk entsprechend weiter hinten einbauen. Zusätzlich kommt noch dazu dass der Fox 2 kleine seitliche Fenster hat. Da kann man also nicht einfach die nötige Rumpföffnung ausschneiden.
Trotzdem, der Versuch ist es mir Wert.
 
 
Also frisch ans Werk!
 
Nachdem ich alle sonstigen Arbeiten beim Fox erledigt hatte konnte ich mich auf den Einbau des RaBe – KTW konzentrieren.
Zuerst musste die entsprechende Öffnung im Rumpf hergestellt werden. Nach langem Hin und Her habe ich dann auf dem Reißbrett den optimalen Kompromiss zwischen kleinstmöglicher Öffnung und bestmöglicher Positionierung des Triebwerkes (so weit vorne wie möglich) gefunden.

Die Rumpföffnung: Länge 24cm, Breite 7,5cm
 
 
Wie schon an anderer Stelle erwähnt ist die Kunstflugtauglichkeit des Triebwerkes ausschließlich vom entsprechenden Einbau in den Rumpf abhängig. Daher habe ich für den vorderen Sitz des Triebwerkes einen halben Spanten eingeharzt. In diesen Spant werden die Laschen des Grundgestelles eingeschoben.
 
 
Um das Grundgestell des KTW´s hinten mit 2 Schrauben zu fixieren wurde ein Brettchen mit Einschlagmuttern eingeklebt welches ich noch KF-tauglich einharzen musste.
 
 
 
Der vordere Spant und die hintere Befestigung mit den beiden Schrauben
 
 
Es folgte jetzt meine „Lieblingsarbeit“. Das Anschlagen der Rumpfklappen.
Aber auch das hat relativ schnell geklappt und so konnte ich dann das Triebwerk inkl. aller Komponenten zum ersten Mal in meiner Fox testen. Zumindest mal Aus- Einfahren.
 
Video vom 1. Einbautest:
 
 
 
 
 
 Weil ich nicht bis zum Frühling warten wollte habe ich den Segler provisorisch in der Werkstatt zusammen gebaut...
 
 
...und so schaut er aus, der Fox powered by
 
 
 
 
 
 
 
 Das Fluggewicht wird deutlich unter 8kg liegen!
 
 
 
 
Update folgt... 
 
 
 
 

 

 
 
 
                      

 

Rabe Klapptriebwerk

 10.2010

Das  in der DG600